Ernährung in den Wechseljahren

Ernährung

Vitamine und Nährstoffe gegen Wechseljahrsbeschwerden

Mit ausreichender Bewegung, genügend frischer Luft und Sonne, genüsslicher Körper- und Geistespflege und nicht zuletzt einer Ernährung, die alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe liefert, kann man den gefürchteten Beschwerden der Wechseljahre zumindest teilweise beikommen.

Sinnvoll ist es, schon frühzeitig darauf zu achten, dass die Nahrung reich ist an Vitaminen und Mineralstoffen, damit der Körper keinen Mangel leidet. Denn ein Mangel kann sich nicht nur auf die körperliche Gesundheit, sondern auch auf das seelische Gleichgewicht auswirken.

Versuchen Sie, Vitamine und Mineralstoffe vornehmlich über die Nahrung aufzunehmen. Der Körper ist darauf eingerichtet, die lebenswichtigen Stoffe aus der Nahrung zu beziehen oder selbst zu produzieren. Essen Sie eher fleischarm, verzichten Sie auf gesättigte gesättigte Fette, Weißmehlprodukte und raffinierten Zucker sowie Genussgifte wie Nikotin, Koffein oder Alkohol in großen Mengen.

Genießen Sie die Vielfalt an Gemüsen und süßem Obst, Kräutern, Nüssen, Milchprodukten und Vollkorngetreideprodukten, aus denen sich köstliche Mahlzeiten zubereiten lassen. Für den Eiweißbedarf wie für die Versorgung mit Phytohormonen sind Sojaprodukte wie Tofu, Sojamilch oder Sojabohnensprossen ein hervorragender Lieferant.

Für das psychische Gleichgewicht förderlich sind z. B. die Vitamine der B-Gruppe, Vitamin B1 (Thiamin), B3 (Niacin) und B 12.(Cyanocobalamin) sowie Folsäure. Hefepaste oder Hefeflocken sind beispielsweise eine Quelle von B-Vitaminen und zudem eine hervorragende Würze für vegetarische Gerichte.

Sonnenlicht erlaubt dem Körper, Vitamin D zu produzieren, das gemeinsam mit Östrogen dafür sorgt, dass Calcium in die Knochen eingebaut wird - das kann Osteoporose vorbeugen.

Reduzieren Sie die Phosphoraufnahme, weil zu große Mengen Phosphor die Calciumaufnahme in die Knochen behindern: Phosphate sind vor allem in Fertignahrungsmitteln enthalten, in Konserven, Instantsuppen und Softdrinks wie Cola, aber auch in Fleisch und Wurstwaren.

Nahrungsergänzungsmittel

Wenn Sie zusätzlich zu einer gesunden Ernährung Vitamine oder Mineralstoffe in Form von Nahrungsergänzungmitteln einnehmen wollen, sollten Sie zunächst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber sprechen, ob und in welchen Mengen die Einnahme von Vitaminpräparaten oder Mineralstoffpräparaten sinnvoll ist, damit Sie sich nicht schaden: vor allem fettlösliche Vitamine können, wenn sie im Übermaß eingenommen werden, giftig wirken und schwere Schäden hervorrufen. Wie sagte schon der Arzt Paracelsus: Die Dosis macht das Gift.

Blog | Kontakt | Datenschutz | Impressum