Beschwerden in den Wechseljahren

Wechseljahre Beschwerden

Beschwerden kulturell beeinflusst?

Ob die Veränderungen während der Wechseljahre als beschwerlich wahrgenommen werden, ist kulturell unterschiedlich. Viele Kulturen gestehen Frauen nach den Wechseljahren einen höheren Status zu - weise alte Frauen bekommen eine Machtposition innerhalb der Gesellschaft.

Da die Menopause nicht angstbesetzt ist, wie in westlichen Kulturen, wo allein Jugendlichkeit wertgeschätzt und das Alter mit körperlichem und geistigem Verfall gleichgesetzt wird statt mit zunehmender Reife, Erfahrung und letztlich Weisheit, verläuft sie dort meist mit deutlich geringeren Beschwerdesymptomen als in westlichen Gesellschaften.

Mögliche Wechseljahrsbeschwerden

Die Zahl möglicher Wechseljahrsbeschwerden ist groß, sie reicht von psychischen Beschwerden wie Angst, Reizbarkeit, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen über Kreislaufbeschwerden wie Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Unregelmäßigkeiten im Wärmehaushalt wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Frösteln bis zu sexuellen Problemen wegen zeitweilig verminderter Libido und trockener Vagina bis zu Harnwegsbeschwerden wie Infekten, zunehmendem Harndrang und Inkontinenz sowie Osteoporose bzw. abnehmender Knochenmasse.

Die gute Nachricht ist: Rund ein Drittel aller Frauen ist von Wechseljahrsbeschwerden verschont, bei einem weiteren Drittel zeigen sich nur leichte Beschwerden, und Frauen, die stärker betroffen sind, können die meisten Symptome mit verschiedenen Maßnahmen zumindest lindern.

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