Ernährung und Osteoporose

Ernährung und Osteoporose

Welche Nährstoffe brauchen die Knochen?

Das Knochenmaterial enthält Calcium, Eiweiß, Aminosäuren, Phosphor und Magnesium sowie die Spurenelemente Zink, Silicium, Fluor, Mangan und Molybdän. Vitamin D ist ebenfalls unerlässlich für die Knochenbildung (der Körper kann es bei genügend Sonnenlicht selbst bilden). Eine bedeutende Rolle für eine starke Knochenstruktur spielen außerdem die Vitamine C und K.
Eine gesunde Ernährung, die den Körper mit allen wichtigen Stoffen versorgt, beugt daher nicht nur einer Osteoporose-Erkrankung vor. Sie ist besonders wichtig, wenn man bereits vom Knochenschwund betroffen ist.

Empfehlungen aus Sicht der Naturheilkunde

Eine wichtige Rolle in der naturheilkundlichen Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose spielt die Ernährung: empfohlen wird eine basenreiche und calciumreiche Vollwertkost (Obst, Gemüse, Sojaprodukte) sowie kieselsäurehaltige Lebensmittel (z. B. Hafer, Gerste, grünes, faserreiches Gemüse, Kräuter und Obst).
Folgende Lebensmittel und Getränke sollte man nicht oder nur eingeschränkt zu sich nehmen:

Auf diese Lebensmittel sollte man lieber verzichten, weil sie tendenziell den Körper übersäuern und als Konsequenz das Calcium den Knochen als Säurepuffer entziehen können, oder weil ihr hoher Phosphatgehalt die Calciumaufnahme im Darm und den Einbau von Calcium in die Knochensubstanz verhindert.

Milch und Milchprodukte

Milch und Milchprodukte enthalten große Mengen Calcium. Der Calcium-Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt zwischen 1000 und 1500 mg. Ein halber Liter Milch enthält bereits ca. 600 mg Calcium, 100 g Parmesan gar 1200 mg.
Manche Menschen vertragen allerdings Milch oder Milchzucker nicht gut. Teilweise hilft es, auf gesäuerte Milchprodukte umzusteigen wie Yoghurt, Kefir oder Quark und Handkäse. Bei Milchunverträglichkeit sollte man unbedingt mit seinem Arzt klären, auf welche Weise man seinen Calciumhaushalt mit anderen Alternativen decken kann.

Weitere Calciumquellen

Verschiedene Gemüsesorten, z. B. Broccoli, Grünkohl, Fenchel, Chicoree und Spinat enthalten viel Calcium, ebenso Kräuter wie Dill oder Petersilie. 100 g gemahlene Mohnkörner enthalten sogar 1475 mg Calcium – das lässt ein leckeres Stück Mohnstrudel am Nachmittag doch gleich in einem ganz neuen Licht erscheinen.
Mandeln, Haselnüsse und Pistazien enthalten viel Calcium, beim Obst nascht man Calcium in Form von schwarzen Johannisbeeren, Orangen, Brombeeren und Himbeeren. Calciumreiche Mineralwässer (ab 400 mg/Liter, Natriumgehalt geringer als 200 mg/Liter) können ebenfalls zu einer ausreichenden Calciumversorgung beitragen.

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