Entstehung der Osteoporose

Entstehung der Osteoporose

Wie entsteht Osteoporose?

Knochen sind kein totes Material. Wie Muskeln, Nerven und Organe werden die Knochen ständig ab- und wieder aufgebaut. Bis etwa zum 35. Lebensjahr überwiegen die Aufbauprozesse, danach verliert jeder Mensch pro Jahr zwischen 0,5 und 1,5 Prozenzt der Knochenmasse.
Knochen bestehen aus vielen verschiedenen Stoffen:

Hormone beeinflussen den Knochenstoffwechsel

Eine ganze Reihe von Hormonen, Botenstoffen des Körpers, sind an den Auf- und Abbauprozessen der Knochen beteiligt: das Geschlechtshormon Östrogen sorgt unter anderem dafür, dass Calcium nicht über den Harn ausgeschieden, sondern stattdessen in den Knochen gespeichert wird, und es fördert den Aufbau von Kollagen in den Knochen.
Sinkt während des Klimakteriums die Ausschüttung von Östrogen, dann gerät der Knochenstoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Der Körper scheidet mehr Calcium aus, als er aufnimmt – dann bleibt nicht genug für den Knochenaufbau übrig.

Calciummangel

Knochen bestehen aber zu einem großen Anteil aus Calcium. Und für bestimmte andere Prozesse entzieht der Körper den Knochen Calcium, z.B. um den Säuregehalt des Körpers auszugleichen, zu puffern, wie man sagt.
Auch die Ernährung kann den Einbau von Calcium in die Knochen behindern, beispielsweise,

Wie stellt man Osteoporose fest?

Den schleichenden Knochenabbau spürt man leider oft erst, wenn er schon recht weit fortgeschritten ist. Auch Röntgen hilft nicht unbedingt: erst wenn der Calciumverlust in den Knochen mindestens 30–50 Prozent beträgt, ist er auf Röntgenbildern sichtbar.

Um eine Erkrankung an Osteoporose rechtzeitig diagnostizieren zu können, empfiehlt sich es sich also – wenn entsprechende Risikofaktoren vorhanden sind – den Verdacht auf Knochenschwund durch eine Messung der Knochendichte (Osteodensitometrie) zu überprüfen. Die Knochendichtemessung prüft mittels verschiedener Methoden den Calciumgehalt und den Mineralgehalt der Knochen.

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