Eine ganze Reihe von Heilpflanzen werden in der Erfahrungsheilkunde bei Menstruationsbeschwerden, z. B. prämenstruellem Syndrom, oder bei unterschiedlichen Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt.
Als Tee bei schmerzhafter Periode ab ca. eine Woche vor der Menstruation trinken, wirkt zusammenziehend und krampflösend.
Das Gänsefingerkraut ist eine der seit Urzeiten bewährten frauenheilkundlichen Pflanzen gegen krampfartige Gebärmutterbeschwerden.
Bei leichten Menstruationsstörungen, z. B. Periodenblutung, die länger als sechs Tage andauert oder zusätzlichen Blutungen außerhalb der Periode werden Produkte auf Basis von Hirtentäschelkraut eingesetzt.
Hopfen wird in der Erfahrungsheilkunde bei Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt, er scheint, ebenso wie das Wanzenkraut, eine östrogenartige Wirkung zu haben.
Als Tee bei schmerzhafter Periode ab ca. eine Woche vor der Menstruation trinken, wirkt entspannend und beruhigend.
Bäder mit Melisse wirken entspannend und krampflösend. Melissentee wirkt außerdem ausgleichend bei Stimmungsschwankungen.
Die Früchte des Keuschlamms oder Mönchspfeffers, früher zur Senkung der Libido in Klöstern angewendet, werden in der Phytotherapie z. B. bei prämenstruellem Syndrom oder schmerzhaften, geschwollenen Brüsten eingesetzt. Er normalisiert den Menstruationszyklus und wirkt ausgleichend auf die Stimmung, z. B. bei Ängsten und Depressionen.
Salbei wird eingesetzt, um den Temperaturhaushalt zu regulieren, also bei Hitzewallungen während der Wechseljahre, oder allgemein bei starker Schweißbildung.
Als Tee bei schmerzhafter Periode ab ca. eine Woche vor der Menstruation trinken, wirkt krampflösend.
Eine der wichtigsten Heilpflanzen während der Wechseljahre. Die Silberkerze enthält Stoffe, die ähnlich wie Östrogene wirken.