Die Regel und die erste Regel

Die Regel

Bei der Regel, auch Periode, Monatsblutung oder "die Tage" genannt, stößt der Körper der Frau die Gebärmutterschleimhaut ab, weil keine Schwangerschaft eingetreten ist.

Die erste Regelblutung ist die so genannte Menarche, sie setzt etwa zwei Wochen nach dem ersten Eisprung in der Pubertät ein. Wenn zu Beginn der Pubertät die Hormonproduktion noch unregelmäßig ist, ist auch die Monatsblutung oder Periode nicht ganz regelmäßig, das normalisiert sich aber mit fortschreitendem Alter. Unregelmäßigkeiten können aber wieder auftreten, wenn die Hormonproduktion im Alter nachlässt, also im Klimakterium.

Während der Menstruation gibt der weibliche Körper durchschnittlich 30-50 ml Blut ab, bei Frauen mit starker Periodenblutung kann die Menge allerdings erheblich größer sein. Die Regel dauert meist zwischen vier und sieben Tagen.

Bei starkem psychischem oder körperlichem Stress, starke Unter- oder Fehlernährung z. B. durch Magersucht (Anorexie) oder Ess-Brech-Sucht (Bulimie) oder in Notzeiten kann der Körper als Schutzmechanismus die Menstruation zeitweilig auch wieder stoppen.

Üblicherweise dauert ein Menstruationszyklus rund 28 Tage, kann aber je nach Lebensrhythmus individuell stark abweichen, ohne dass es sich dabei um eine krankhafte Veränderung handelt - Schwankungen zwischen 25 und 35 Tagen sind durchaus möglich.

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