
Ein kostenloses Girokonto zu finden, ist gar nicht so einfach. Die meisten Angebote haben nämlich einen, oder gleich mehrere Haken.
Kostenlose Girokonten werden häufig nur den Kunden eingeräumt, die ihre Bankgeschäfte online tätigen. Gerade ältere Menschen kennen sich aber mit Computern nicht aus. Aber auch jüngere Leute, die durchaus in der Lage sind, mit einem PC umzugehen, entscheiden sich oftmals gegen das Online Banking, weil sie um dessen Gefahren wissen. Weltweit haben sich Hackerbanden darauf spezialisiert, PCs mit Spionageprogrammen zu infizieren, um so an die sensiblen Daten der Bankkunden heran zu kommen.
Viele Geldinstitute verlangen von ihren Kunden, dass sie einen bestimmten monatlichen Geldeingang auf einem Girokonto, welches dann ein kostenloses Girokonto ist, vorweisen können. Die Beträge, die dort verlangt werden, variieren von Bank zu Bank. Es handelt sich meist um Summen zwischen EUR 650,00 und EUR 1.250,00. Es ist klar, dass ein Arbeitsloser oder ein geringfügig Beschäftigter nur davon träumen kann, jeden Monat so viel Geld auf seinem Girokonto zu haben. Gerade der Personenkreis, der es bitte nötig hätte, dass er ein kostenloses Girokonto erhält, muss also noch teuer für sein Konto zahlen. Bevorzugt werden die besser Verdienenden.
Ein kostenloses Girokonto ist manchmal mit der Auflage verknüpft, noch mindestens ein weiteres Bankprodukt zu kaufen, was nicht jedem möglich ist.
Es ist zwar nicht leicht zu finden, aber es gibt tatsächlich das kostenlose Girokonto für jedermann. Man muss nur einen ausführlichen Girokontenvergleich durchführen, dann findet man auch ein kostenloses Girokonto. Die Bank, die es anbietet, verlangt weder Online Banking noch das Unterhalten eines weiteren Kontos. Hier bekommt jeder Bankkunde, unabhängig von seinem monatlichen Einkommen, ein kostenloses Girokonto, das an keine Auflagen geknüpft ist.